Die Wichtigkeit des Freitags – Al Dschummah

 
Mit den Namen Allahs, Arrahman, Arrahim

Alles Lob gebührt allein Allah (swt), Friede und Heil sei auf dem letzten der Propheten Muhammad (sws) und mit der Ummah allesamt bis zum jüngsten Tag.
Geehrte Geschwister in der Religion, as salamu alajkum warahmetullah wabarakatuhu
Es ist eine Übertragung aus dem Englischen ins Deutsche über das Thema: Die Wichtigkeit des Freitags im Islam.
Die Wichtigkeit des Freitagsgebetes
Wir sollen den Wert des Freitagsgebetes zu schätzen lernen, denn unter den Kapiteln des edlen Kurans hat Allah (swt) diesem Thema eine eigene Sure gewidmet; „Sure Al Dschummah“.
Entscheidend wichtig hierbei sind die Schlussfolgerungen, welche wir aus dieser Sure entnehmen. Wir sehen, dass diese Sure mit drei Versen endet, Verse welche sich speziell auf die Thematik des Freitagsgebetes beziehen.
Die Sure selbst ist eine kurze Sure mit insgesamt elf Versen. Sie ist eine Rede Allahs (swt) Allah (swt) beginnt im neunten Vers mit den Worten:„ Oh ihr, die ihr behauptet Gläubige zu sein / Oh ihr, die ihr glaubt …“, dem Tefsir entnehmen wir, dass von den Gläubige gefordert wird speziell nur einen Teil vom Freitag für Allah (swt) auf zu bringen. Mit anderen Worten, von dir und von mir wird nicht der ganze Freitag im Gottesdienst gefordert, sondern lediglich nur ein Teil vom Freitag. Wir werden sehen, warum es wichtig ist hierbei zu unterscheiden. Hört bitte aufmerksam zu, wenn ihr den Grund dafür verstehen wollt. Allah (swt) hebt in dieser Sure Seine Gunst für uns Diener besonders hervor. Allah spricht:„ Es ist die Gunst Allahs.“ (62:4), doch was lässt uns wissen, was die Gunst Allahs (swt) an uns Gläubigen ist? Es ist die Tatsache, dass wir nicht den ganzen Freitag aufbringen müssen, sondern nur einen bestimmten Teil davon. Allah (swt) selbst hebt diese Gunst hervor, denn es ist eine Besonderheit der Ummah des letzten Propheten Muhammad (s.a.w.s). Das ist zu unseren Gunsten liebe Geschwister. Lasst uns doch zusammen durch den Kopf gehen lassen was uns vor jedem Dschummahgebet eigentlich bevorsteht. Bis zur Moschee müssen schon einige Hindernisse in Kauf genommen werden. Man muss erst durch den Verkehr, auf einen Bruder warten, vielleicht noch ein paar Meter zu Fuss und dabei muss das Timing genau eingehalten werden. Denn man hat oft im Hinterkopf rechtzeitig zur Schule oder zur Arbeit zurück zu kehren. Das steht uns meistens vor jedem Freitagsgebet bevor. Jedoch Allah (swt) betont, dass von uns eben nicht viel gefordert wird. Denn den Völkern vor uns wurde wesentlich mehr auferlegt. Zum Beispiel dem Volk Israels, von ihnen wurde erwartet den kompletten Freitag auf zu bringen und allein für das Gedenken Allahs zu opfern. Darum ist es kein Zufall, dass in der Sure Dschummah die Verse auch über das Volk Israels handeln. „Das Gleichnis derer, denen die Thora auferlegt wurde, und die ihr dann nicht nachlebten,..“ Hier nennt Allah (swt) die Fehler des jüdischen Volkes. Allah spricht zuerst über die Juden bevor wir angesprochen werden. Das ist eine sehr interessante Reihenfolge. Diese Sure Al Dschummah kann man in drei Abschnitte aufteilen. Der erste Abschnitt mit vier Versen, dann der zweite Abschnitt auch mit vier Versen und zwar bezüglich dem Volk Israels. Die letzten drei Verse sind eingeschränkt auf den Freitag selbst und das Freitagsgebet, hier werden wir angesprochen.
Vers eins bis vier, Lobpreisung und Gedenken Allahs
Im ersten Teil dieser Sure sagt Allah (swt):„Was in den Himmeln und was auf der Erde ist, preist Allah (swt), den Herrscher, den einzig Heiligen, den Erhabenen, den Allweisen.“ Das ist jedoch nicht die einzige Stelle im edlen Kuran, an welcher Allah (swt) sagt, dass alles was zwischen Himmel und Erde ist, Allah (swt) fortlaufend lobpreist und seine göttlichen Attribute rühmt. Interessant ist aber, wie Allah (swt) diesen Vers zu Ende führt. Solche Verse enden üblicherweise mit zwei Namen von den Namen Allahs (swt). Aber in der Sure Dschummah beendet Allah (swt) diesen Vers mit vier von Seinen göttlich Namen. Gehwöhnlich findet man in den Versen des Kurans über die Lobpreisung Allahs (swt) folgende Endungen vor; Ghaffur ur Rahim oder Aziz zul Hakim. Das ist ein Signal für uns Allah (swt) zahlenmässig öfter zu gedenken. Ratet einmal warum? Der Freitag ist nämlich der Tag an welchem von uns Gläubigen erwartet wird Allah (swt) noch mehr zu gedenken als an allen anderen Tagen während der Woche. Von Beginn werden wir in der Sure Dschummah dazu angehalten Allah (swt) öfter zu gedenken. Im ersten Vers werden vier verschiedene Namen Allahs (swt) aufgezählt, nämlich Allah der Herrscher, der einzig Heilige, der Erhabene und der Allweise. Danach folgt ein Vers, der uns darauf hinweist, dass die gesamte Schöpfung im Universum regelmässig Allah (swt) lobpreist und gedenkt. Jedoch der Mensch selbst ist dem Gedenken Allahs (swt) eher gleichgültig, unachtsam. Weiter können wir diesem Vers entnehmen, dass unter den Menschen am unbedachtesten diejenigen sind, die weder Zugriff auf Bücher noch auf sonst welche Literatur haben. Hierzu ein spannendes Beispiel.
Einst gab es unter den Menschenvölker ein Volk, das in der Wüste lebte, es war umringt von literarisch gebildeten Zivilisationen voller Bücher und Literatur. Die Perser waren eine Zivilisation der Poesie und der Literatur. Die Römer und die Griechen waren eine Zivilisation der Poesie und Mythologie, und so weiter und so fort. Doch was besassen die Wüstenaraber? Auf welcher literarischen Basis soll bei diesem Volk eine Zeitphase der Erleuchtung beginnen, wo sie doch nicht einmal wussten wie man ein Buch liest? Sie waren ein ungebildetes Volk.
Allah (swt) sagt, dass Er (swt) genau unter diesem Volk einen edlen Gesandten schickem wird, ausgestattet mit der Botschaft und den Versen des Kuran. Die vier Namen Allahs (swt), die wir zuvor nannten, fassen zusammen mit welcher Herangehensweise der Prophet Allahs (s.a.w.s.) den Iman an Allah (swt) der Menschheit näher bringen soll. Wahrlich sogar die ganze Sira unseres geehrten Propheten (s.a.w.s) lässt sich mit diesem ersten Vers zusammenfassen. Wenn wir die Vita des Propheten Muhammad (s.a.w.s) studieren, so können wir feststellen, dass das einfache Wüstenvolk eine so gewaltige Veränderung im Banner der wahren Religion durchmachte, wie es zuvor noch kein Volk vermochte. Der gesellschaftliche Wandel entsprach einer grundlegenden und nachhaltigen strukturellen Veränderung, die sich von unten nach oben und von oben zur Mitte entwickelte. Das Volk hatte eine Veränderung mit einer gesamtgesellschaftlichen Durchdringungskraft erreicht, unabhängig von welcher Perspektive aus man das Geschehene beobachtete. Auf allen Ebenen zeichnet sich die Veränderung ab, nämlich auf wirtschaftlicher, politischer und sozialer Ebene. Sogar die Essgewohnheiten und der Gang zur Toilette wurde von jetzt an straff geregelt und es stand auch fest was man liebt und was man hasst. Interessant ist auch, dass selbst der Kleidungstil für Männer und Frauen entscheidend gefärbt wurde von diesem historischen Wandel.
Suche durch die komplette Menschheitsgeschichte hindurch eine vergleichbare Veränderungskraft und eine vergleichbare Dynamik in der Entwicklung eines Volkes, wie jene zur Zeit des letzten Propheten Muhammad, Allahs Friede und Heil auf ihm. Suche! Du wirst erstaunt feststellen, dass dieser historische Wandel von der Zeit der Ignoranz zur Zeit des Wissens und der Erleuchtung beispiellos und einzigartig war und bis heute noch ist. Diese Sure unterrichtet uns was die Ursachen einer solch tiefgreifenden Veränderung sind. Doch die Frage stellt sich, woher hatte der Gesandte Allahs (s.a.w.s) die Fähigkeit einen solchen Stein ins Rollen zu bringen? Was waren die Beweggründe, die die gesamte Gesellschaft und jedes Mitglied darin dazu brachte eine solche Veränderung zu vollbringen?
Die Gemeinde des Propheten, Allahs Segen und Frieden auf ihm, besteht nicht aus Hunderten oder Tausenden an Gefolgschaft. Die Zahl dieser Gemeinde spannt sich über den gesamten Globus hinaus. Wie viele Menschen auf dieser Weltkugel erwarten wohl heute das Dschummahgebet? Wie viele in diesem Ort, wie viele in diesem Land, wie viele in diesem Kontinent? Allah (swt.) berichtete unserem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, dass ihm viele Menschen folgen werden. Sorge dich nicht, es werden sehr viele deinen Schritten nachgehen. Heute an diesem Dschummah Platz zu nehmen, meine lieben Geschwister im Islam, hier zuzuhören, ist Teil der Erfüllung dieses Versprechens.
Vers fünf bis acht, das Volk Israels
Im zweiten Teil der Sura spricht Allah (swt) über die Juden. Plötzlich redet Allah (swt) zusätzlich über die Juden. Zuerst sprach Allah (swt) über uns Muslime. Doch gleich danach erinnert uns Allah (swt), dass wir nicht das einzige religiöse Volk sind. Vor euch gab es auch Völker. Auch sie hatten Bücher und Propheten. Die Funktion war auch damals nicht anders. Im Vers fünf heisst es sinngemäss: „Das Gleichnis derer, die dazu verpflichtet wurden, die Thora zu tragen, ihrer Pflicht aber nicht folgerichtig nachkamen, ist wie das eines Esels, der Bücher trägt. Welch schlimmes Gleichnis für die Leute, die Gottes Zeichen leugnen! Gott leitet die Ungerechten nicht recht. Diesem Volk wurde die gleiche Verantwortung gegeben wie es nun auch euch zu Teil wurde. Euer Prophet gab euch ein Buch, und auch sie haben ein Buch erhalten. Das jüdische Volk jedoch nahm seine Verantwortung nicht ernst. Denk nach, worauf will uns Allah (swt) aufmerksam machen?
Obwohl du eine grosse Anzahl an Anhänger erreichst, darfst du dich davon nicht beirren lassen. Du musst du dir bewusst sein, wie gross der Wert dieser Verantwortung ist. Solltest du keinen ernsthaften Umgang mit dieser religiösen Verantwortung pflegen so wirst du fehl gehen, wie diejenigen zuvor fehlgegangen sind. Ob du als Mensch oder wir als Ummah, wir sind nur menschliche Geschöpfe und nicht fehlerfrei. Darum müssen wir Ehrfurcht fühlen vor Allah (swt) und die Rechte und Pflichten in unserer Religion nicht unterschätzen. Das Gleichnis eines Esels welcher mit Büchern beladen ist, wird hier geprägt. Die Bücher sind da, aber sie nützen einem nichts, sie beeinflussen einen nicht, sie reinigen einen nicht. Sie sind nur eine Last. So ist jemand, der die Schrift liest aber nicht umsetzt. Das Freitagsgebet ist wie eine At „Seelenwaschung“. Du bringst dein Herz zur Moschee und dadurch wird es gereinigt und es erholt sich. Das Herz soll nun die Dunja vergessen und seine Augen für das bevorstehende Jenseits öffnen. Sollte das Herz gereinigt sein, wird es sich gerne daran erinnern, dass es im Diesseits keine ewige Bleibe hat. Vielmehr sind es abgezählte Tage. Und ja mit dem Tod endet für einem das Diesseits aber nicht die ganze Existenz von einem Diener Allahs.
Unsere Herzen finden Ruhe in diesen Gedanken. Menschen die nicht glauben, diese Menschen sie möchten nicht über den Tod reden. Nein vielmehr fürchten sie sich davor und meiden dieses Thema. Für den Gläubigen bildet der Tod lediglich eine Tür zur Ewigkeit. Darum ist es unabdingbar zumindest einmal in der Woche intensiv sich mit dem Thema des Jenseits zu beschäftigen oder sich gegenseitig daran zu erinnern. Wenn wir jedoch Dschummah mehr und mehr auslassen, dann beginnt auch unsere Herzen das Jenseits zu vernachlässigen. Wenn du das Gedenken der Achirah unterschätzt so verhärtet sich dein Herz und für dich wird das Diesseits wichtiger und wichtiger. Bis es zu einem Ungleichgewicht kommt, so dass es deinem Iman schadet. Allah bewahre. Und wer glaubt, dass das gegenwärtige Leben, das einzige Leben ist, natürlich verabscheut derjenige den Tod. Und ratet Mal mit welchem krankhaften Merkmal Allah (swt) die Herzen der Juden beschrieben hat? Warum wünschen sie sich nicht den Tod? Ihr die glaubt, ihr würdet direkt ins Paradies eingehen dürfen, warum wünscht ihr euch nicht den Tod, wenn ihr wahrhaftig seid? Nein, wahrlich sie werden sich nie und nimmer den Tod wünschen. Doch lass sie umherirren und versuchen dem Tod zu entgehen, der Tod wird sie schon einholen. Eine wichtige und geniale Funktion des Dschummahgebetes ist es über uns selbst zu reflektieren, und um fest zu stellen wo wir mit unserem Iman stehen.
Es gibt da drei Stationen im Leben eines Gläubigen, die eine vorbereitende Erfahrung für den Tag der Auferweckung sind. Nummer eins bildet das tägliche Gebet. Während du im Gebet stehst, lernst du vor deinem Schöpfer zu stehen. Du schaust nicht nach rechts, nicht nach links du fokussierst dich darauf das zu tun was von dir verlangt wird und so verläuft es auch am Tage der Abrechnung. Das steht uns noch bevor, denn wir werden an einem fest vorgeschriebenen Tag vor Allah (swt) stehen.
Nummer zwei ist Dschummah selbst. Das Freitagsgebet ist eine Erinnerung für den Tag der Auferstehung. Du musst beten kommen, da gibt es keine Ausrede mehr. Regel dein Leben diszipliniert, pass darauf auf, dass deine Gebete eingehalten werden….Und wehe dir, wenn du hörst wie gebetet wird, warte nicht auf die letzte Sekunde um dich an zu schliessen sondern beeil dich und sei sehr aufrichtig in der Handhabung deiner Ibadah zu deinem Schöpfer Allah (swt.) Sei pünktlich und sei grosszügig mit deinem Dschummahtiming und bete dieses besondere Gebet nicht flüchtig. Ja du sollst früh genug in der Moschee erscheinen. Erziehe dich selbst. Das ist dein Training in der Dunja.
Und die dritte Station? Station Nummer ist die Pilgerfahrt zum Hause Allahs. Bei der Hadsch bist du einfach bekleidet, du bist so einfach betucht wie jemand der vor seiner Beerdigung steht. Einfache, weisse Gewänder. Das ist etwas von den grössten Lebenserfahrungen die man als Gläubiger sammeln kann. Diese gewichtigen Erfahrungen dienen dir als Training für den bevorstehenden Tag der Abrechnung. Alle Gottesdienste sind eine Erinnerung und schöne Ermahnung an dem Tod eines jeden von uns. Es ist sogar auch ein fundamentales Ziel des Freitagsgebetes. Vergesst nicht warum wir existieren, warum wir überhaupt ein und ausatmen. Wir werden dazu aufgerufen ein Leben lang Allah alleine zu dienen. Kommen wir nun zur abschliessenden Botschaft dieser lehrreichen Sure.
Vers neun bis elf, Al Dschummah
„Oh ihr die ihr behauptet gläubig zu sein, wen der Ruf gerufen wird, an diesem Teil des Tages, dann eilt herbei zum Gedanken Allahs“
Lass dir nicht grosszügig Zeit sondern beeile dich zum Dschummahgebet. Geh früh, so kannst zu Allah (swt) sprechen: „Oh Allah, ich eilte früh zum Freitagsgebet“. Es wird der Tag kommen, wo die ganze Menschheit zu Allah (swt) eilen wird, ob sie es wollen oder nicht. Es steht besser um dich wenn du an dem Tag innbrünstig und freiwillig zu Allah (swt) eilen willst, so wie du es zuvor schon in der Dunja unter Beweis gestellt hast.
Allah (swt) sagt, verlasst deinen Handel. Allah (swt) prüfte das Volk Israels vor uns, denn sie wurden angehalten an Sabbat nicht Geschäfte zu tätigen. Sie sollten jeden Samstag auch auf die Fischerei verzichten, doch genau am Samstag sah man die Fische im Wasser extrem zahlreich umherspringen. Die Fische schienen förmlich zu bitten gefangen zu werden. Eine Versuchung für die Betrachter. Dem jüdischen Volk war jedoch unter keinem Umstand erlaubt, diese Fische zu berühren, denn es war Samstag. Allah (swt) prüft auch dich, zweifelsfrei. Lass am Freitag alles liegen, lass dein Projekt und lass deinen Handel. Schenk dem Freitagsgebet Aufmerksamkeit. Das Freitagsgebet ist nun das Projekt, welches wirklich zählt. Nach dem Gebet ist es dir erlaubt zu gehen, zu tun und zu lassen was du magst. Hab Spass. Aber hör auf Ausreden für Dschummah zu suchen. Du gehst da nicht um unterhalten zu werden, du bist einzig und allein für Allah in der Moschee am Freitag. Du eilst dorthin, weil Allah sagte du sollst das tun. Warum bist du immer noch an deinem Handy oder auf Facebook, wenn die Khutbah beginnt? Was ist los mit dir? Bist du hier um zu Allah tealah zu sprechen oder um zu den Menschen zu sprechen? Menschen wirken oft zerstreut, selbst in der Zeit des Propheten, Allahs Friede und Segen auf ihm. Da hast du nichts zu klagen, so ist das nun Mal. „Oh Allah, es fällt mir schwer mich zu konzentrieren, ich kann nur für kurze Zeitphasen mich wirklich konzentrieren. Und, und und…Doch sei ehrlich, wenn du Fussball schaust, hast du dann auch diese Konzentrationsprobleme? Kennst du das? Du schaust fern und jemand läuft für ein paar Sekunden vor dem Fernseher vorbei:“ Weg, weg da! Du störst mich beim fern sehen.“ In der Zeit des letzten Propheten (s.a.w.s) wurde Dschummah noch draussen gebetet. Stell dir vor heute wird Dschummah draussen gebetet….Wenn ein Auto vorbeifahren würde, hundert Köpfe würden abgelenkt werden, nach dem Auto blickend. Wenn diese Köpfe Geschäfte oder Unterhaltungsmöglichkeiten wittern würden, dann rennen die sogar davon. Allah (swt) bewahre vor der Versuchung und Ablenkung der Dunja. Allah bewahre der Religion nicht genügend Vorzug zu gewähren. Der barmherzige Prophet, Allahs Friede auf ihm, lehrt dich das Buch und reinigt dich von deiner Unwissenheit. Bleib jedoch weiterhin aufrichtig und aufmerksam bei der Freitagspredigt und beim Erlernen deiner Religion. Gib der Khutbah ihr Recht und hör mit ganzem Herzen genau zu. Sei loyal gegenüber dem Gesandten Allahs, möge er in Frieden ruhen. Der Grund warum die Menschen nachlässig mit dem Dschummah umgehen ist, weil sie den Wert und die Wichtigkeit von Dschummah nicht zu schätzen wissen. Wo doch eine so grossartige Belohnung an diesem Tag ist. Möge Allah uns verhelfen zu einem Volk zu werden, dass zum Gedenken Allahs eilt und sich eifrig bemüht, die Rechte und Pflichten dieses besonderen Wochentages ein zu halten. Möge Allah (swt) all unsere Gottesdienste und Bittgebete annehmen.

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